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AKTUELLES: 


Herzlich willkommen auf meiner Informationsseite zu dem neuen Personenstandsgesetz §45b und der damit verbunden Möglichkeit Namen und Personenstand ohne große Barrieren zu ändern.

Auf diesen Seiten findet keine Rechtsberatung statt. Es werden lediglich Aufklärung und Anwendungshinweise gegeben. Denn häufig sind selbst Standesämter überfragt wie das neue Gesetz anzuwenden ist und müssen erst einmal mit den übergeordneten Aufsichtsbehörden Rücksprache halten.

Diese Webseite soll als Informationsquelle dienen und über Sachverhalte und Falschannahmen aufklären.


Ich möchte persönlich dazu aufrufen für mehr Menschlichkeit und Akzeptanz untereinander zu werben. In dem Moment, wo ein Mensch über einen anderen den Anspruch erhebt ihm Erlaubnisse/Verbote zur persönlichen Entfaltungsmöglichkeit zu erteilen reißt er eine Macht an sich, akzeptiert sein Gegenüber nicht und unterdrückt ihn. KEIN Mensch sollte sein Geschlecht „beweisen“ müssen, sondern es als selbstverständlich anerkannt bekommen. KEIN Mensch sollte aufgrund seines Geschlechts als „krank“ definiert werden um anschließend per Attest oder Begutachtung den Gegenbeweis antreten zu müssen. Diese Fremdbestimmung hat Mittelalterniveau und gehört abgeschafft, so wie es das EU Parlament seit Jahren empfiehlt. Ich wünsche mir einen Schulterschluss zwischen ALLEN Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung, egal ob transident, transsexuell, transgender, trans- oder intergeschlechtlich oder intersexuell. Es ist egal als was du dich definierst, GEMEINSAM sollten wir für Selbstbestimmung kämpfen.

(Julia Monro – 18.04.2019)


Viel unkomplizierter als erwartet!

Wow! So einfach hatte ich das nicht erwartet! Kann es noch gar nicht richtig glauben :D. Dank euch für die ganzen Informationen und das Engagement! Ich bin überglücklich <3 Vollständiger Erfahrungsbericht „Viel unkomplizierter als erwartet!“

anonym
Frankfurt am Main/Mitte

Approbierte Psychologin

Eine meiner Klientinnen hat es mit meiner Bescheinigung im Schleswig-Holstein geschafft. In Hamburg hat ein Standesamt auf dem Arzt bestanden. Eine Eintragung ins Arztregister kann also ausreichen. Vollständiger Erfahrungsbericht „Approbierte Psychologin“

Cornelia Kost
Schleswig-Holstein

Kurz und schmerzlos

Ich habe von meinem Hausarzt das Attest bekommen, da dieses privat abgerechnet wird nix Krankenkasse bekannt. Dann Termin mit dem Standesamt in Frankfurt Main gemacht, vorher alles mit der Standesbeamtin besprochen, Name Geschlecht, am Termin war alles fertig, verlesen unterschrieben bezahlt. Bescheinigung, zwei Geburtsurkunden 27 €. Dss ganze hat eine halbe Stunde gedauert. Was ich bin, oder fragen zum Attest kamen nicht. Sozusagen kurz und schmerzlos. Vollständiger Erfahrungsbericht „Kurz und schmerzlos“

Michelle
Standesamt Frankfurt am Main

Erfahrung: Sehr positiv… bisher…

Letzten Freitag (29.3.19) den Attest bei meinem Hausarzt „bestellt“. Montag abgeholt (5,35€) und am Dienstag sofort zum Standesamt Bonn. Dort den Attest zusammen mit dem Antrag abgegeben und mit dem Argument, dass das vorzubereiten ist einen Termin für heute, Fr., den 5.4. bekommen. Sehr gute Beratung bzgl. der Kosten und der Unterlagen bekommen, die noch gesichtet werden möchten (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Personslausweis). Die „reparierten“ Dokumente kosteten 50,-€ Vollständiger Erfahrungsbericht „Erfahrung: Sehr positiv… bisher…“

Jenny
Standesamt Bonn

Mustervorlage hilft weiter

Das Attest habe ich ohne Probleme von meinem Hausarzt bekommen. Ich hatte es nach Vorlage eines Attestes, das mir eine Facebook-Bekanntschaft gezeigt hatte, schon vorgeschrieben; der Hausarzt musste nur noch unterschreiben. Hat keine zehn Minuten gedauert.
Vollständiger Erfahrungsbericht „Mustervorlage hilft weiter“

Vlad
Hannover und Weyhausen

Nach Überzeugungsarbeit beim Standesamt recht reibungslos…

Ich habe die Änderung noch recht früh, wohl als eine der ersten, durchgeführt, als es noch keine Verlautbarungen des BMI dazu gab, dass die Änderung nur für inter* Menschen vorgesehen seien und sich Ärzt_innen mit einer Bescheinigung einer vorliegenden „Variante der Geschlechtsentwicklung“ bei nicht inter*, trans* Menschen vermeintlich strafbar machten. Dies verunsichert nun Ärzt_innen und Standesbeamt_innen, sodass die Änderung aktuell häufig schwieriger als bei mir verläuft.Ich bin froh, dass bei mir alles so reibungslos vonstatten ging und ich das entwürdigende und teure Verfahren nach TSG so umgehen konnte. Vollständiger Erfahrungsbericht „Nach Überzeugungsarbeit beim Standesamt recht reibungslos…“

Michelle T.
VG Wirges

Warum einfach, …

Zuerst wird mein Personalausweis geändert – ohne Beanstandung. Vier Tage später bei meinem Lebensgefährten funktioniert es wohl mit den selben Unterlagen im selben Standesamt nicht. Grund ist die schlecht informierte Mitarbeiterin, die einen dazu noch falsch gendert. Vollständiger Erfahrungsbericht „Warum einfach, …“

Nicolai
Standesamt Leipzig

Standesamt Bad Ems

Ich hatte folgende Erfahrung mit dem Standesamt Bad Ems. Wie ich zum ersten mal dort war mit dem Attest von meiner Hausärztin und dem Erklärungsschreiben war das Standesamt noch nicht up to date mit dem 45b Pstg. Sie wussten nicht wie sie es in ihrem System umsetzen sollen. Daraufhin nannte ich das Standesamt in Wirges die mit dem Thema sehr vertraut sind. Es dauerte etwa 3 Wochen bis ich meine Änderung im Geburtenregister bekam. Vollständiger Erfahrungsbericht „Standesamt Bad Ems“

Ulricke
Bad Ems

„Super, sie können gleich vorbeikommen…“

Die kannte mich schon von der Aktion Standesamt 2018, ich erklärte ihr kurz das ich meine VÄ/PÄ nach dem §45B PStG beantragen möchte. Ihre Antwort, super wenn sie möchten können sie gleich vorbeikommen, da war ich aber noch in Frankfurt und es war nach 16 Uhr, das Standesamt hatte aber nur bis 17 Uhr auf , und Donnerstags geschlossen. Ich habe ihr gesagt das ich am Freitagmorgen  gleich um 8 Uhr kommen würde. Vollständiger Erfahrungsbericht „„Super, sie können gleich vorbeikommen…““

Sue Ehmisch
Oberursel

Schwindelig vor Glück

Das Standesamt leitete die Erklärung nach Berlin weiter unddann hieß es warten, absolut und definitiv nicht meine Stärke.Das Problem: Mein Standesamt gibt es nicht mehr, denn ich bin im ehemaligen West-Berlin geboren.Also richtete ich mich auf eine noch längere Wartezeit ein; die in der Zwischenzeit auflaufenden Nachrichten aus dem Bundesinnenministerium machten mich fast rasend, meine Gefühle schwankten zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Vollständiger Erfahrungsbericht „Schwindelig vor Glück“

Erica Melissa S.
Lemgo, wurde zum Geburtsstandesamt nach Berlin weitergeleitet

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